Wenn „Rabatt“ keine Strategie mehr ist, sondern nur noch eine Marktreaktion

Das Jahr 2026 wird voraussichtlich die härteste Wettbewerbsphase des vietnamesischen E-Commerce-Sektors sein.

Die Werbebudgets steigen, das Verbraucherverhalten ändert sich schneller als je zuvor, und das Modell „Rabatt – Sonderangebote“ hat seine Effektivitätsgrenze erreicht.

In diesem Zusammenhang beginnen Marken, sich neuen Ansätzen zuzuwenden: tiefe Einblicke in die Kaufmotive und den tatsächlichen Bedarf der Verbraucher (Demand Space) gewinnen.

Diese Methode hilft Unternehmen, drei grundlegende Fragen zu beantworten:

  • Aus welchem Bedarf heraus kaufen Kunden (funktional vs. emotional)?
  • Wie viel sind sie bereit zu zahlen für jede Nutzungssituation?
  • Und wo ist der „White Space“ – die Marktlücke, die die Marke nutzen kann?

Demand Space – Eine neue Wachstumslandkarte für E-Commerce-Unternehmen

Demand Space ist nicht nur eine Marktforschungstechnik.

Es ist eine strategische Linse , die Unternehmen hilft, den „Kaufmoment“ (purchase moment) der Verbraucher zu identifizieren – wenn Bedürfnisse, Kontext und Emotionen zusammenlaufen.

Anstatt Kunden nur nach Demografie oder Einkommen zu segmentieren, geht Demand Space tiefer:

  • Warum kaufen sie (Motivationen, Ziele, Emotionen).
  • Wann kaufen sie (Nutzungssituationen, Zeitpunkte, Umgebungen).
  • Wie viel sind sie bereit zu zahlen (wahrgenommener Wert vs. tatsächlicher Wert).

Von dort aus kann die Marke ihre Produkte neu positionieren, ihr Portfolio umstrukturieren und sich auf die profitabelsten Segmente konzentrieren.

Fallstudie: Shampoo-Branche – Wenn Daten unerfüllte Bedürfnisse aufzeigen

Schritt 1 – Analyse des Bedarfs nach Wertsegmenten (AOV)

E-Commerce-Daten aus den Jahren 2024–2025 zeigen, dass die Shampoo-Branche eine deutliche Differenzierung nach Bestellwert (AOV) und Bedarf aufweist:

Wichtige Erkenntnis:

Verbraucher sind bereit, mehr zu zahlen für Lösungen, die tiefergehende Probleme lösen, bleiben aber preissensibel bei Basissortimenten.

Strategische Implikation: Marken, die ihren AOV steigern wollen, müssen ihre Produkte im Premium-Segment positionieren und parallel dazu eine Content-Educationsstrategie verfolgen, die den Verbrauchern den „spezialisierten“ Wert vermittelt.

Schritt 2 – Neues Wachstumspotenzial: Anti-Haarausfall

Das Segment Anti-Hair Fall ist ein „Hotspot auf E-Commerce-Plattformen“ (Shopee, Lazada, TikTok Shop).

Reale Daten:

  • Die Top 5 führenden Marken sind alle lokal: Nguyên Xuân, Giọt Lành, Cocoon, Nam Nung, Pura d’or.
  • Giọt Lành steigerte seinen Marktanteil um 2,5 % in nur einem Jahr, erreichte insgesamt 3,2 % und übertraf damit viele große Konkurrenten.
  • Diese Marke deckt sowohl den Mainstream als auch das Super-Premium-Segment ab und ermöglicht so die Ansprache verschiedener Kundengruppen und die Optimierung der Marketingkosten.

Expertenanalyse:

Giọt Lành ist erfolgreich aufgrund von:

  • Einem korrekten Verständnis des Demand Space: „Ich möchte natürliche, sichere Produkte, die ich langfristig für mein schwaches Haar verwenden kann.“
  • Kontrolle der Wertschöpfungskette – vom Inhalt über die Vertriebskanäle bis hin zum Kundendienst.
  • Aufbau von Vertrauen durch authentische Bewertungen und die Botschaft „Pflege das Haar von der Wurzel an“.

Schritt 3 – Eine siegreiche Demand Space Strategie: L’Oréal Paris im Segment Haarreparatur

Im Gegensatz zur lokalen Gruppe dominiert L’Oréal Paris das Segment Damage Repair (Schadensreparatur) – wo die höchsten Margen erzielt werden.

Ergebnisse 2024:

  • Wachstum von +2,2 % im Super-Premium-Segment und +0,6 % im Massstige-Segment, wodurch der Gesamtmarktanteil auf 3 % steigt.
  • Führend in Bezug auf Markenwert (brand equity) und Konversion von High-End-Kunden dank der Positionierung als „Haarreparatur-Wissenschaft“.

Bemerkenswert:

Es gibt immer noch eine Marktlücke im Super-Premium-Segment, wo Verbraucher nach „Produkten mit Zertifizierungen oder exklusiven Technologien“ suchen.

Dies ist der „White Space“ – ein neuer Chancenbereich für lokale Marken oder Startups, die spezialisierte Pflegeprodukte herstellen (im Einklang mit dem Trend zu Clean Beauty und Bio-Haarpflege).

GTG CRM – Die Plattform, die Unternehmen hilft, Demand Space in konkrete Maßnahmen umzusetzen

Die Analyse von Demand Space ist nur dann wirklich wertvoll, wenn Unternehmen über die Werkzeuge verfügen, um Erkenntnisse in messbare Kampagnen umzuwandeln.

Deshalb gehen große Marken heute – von FMCG, Kosmetik bis hin zu F&B – dazu über, von manuellem Marketing zu systematisierten Prozessen mit CRM und Automatisierung überzugehen.

GTG CRM hilft Unternehmen, Demand Space durch 3 Hauptkompetenzschichten zu verwalten:

Integration von Kundendaten – Erkennen der verborgenen Bedürfnisse hinter dem Verhalten

  • GTG CRM sammelt alle Daten von Facebook, Zalo, TikTok, Websites, E-Mails und Geschäften auf einer einzigen Plattform.
  • Jeder Kunde wird nach Verhalten, Herkunft, AOV und Kaufstatus „verpackt“.
  • Unternehmen können leicht ihren eigenen Demand Space erstellen (z. B. Gruppen für „Kauf wegen Haarausfall“, „Kauf wegen Haarwiederherstellung“ ), um fundierte Entscheidungen über Produkte, Preise und Inhalte zu treffen.

Gezielte Kampagnenimplementierung – Marketing entlang der Bedarfskette

  • AI Landing Page: schnelle Erstellung von Landing Pages für jeden Bedarf (Anti-Hair Fall, Damage Repair, etc.).
  • Automation Workflow: automatisches Senden von E-Mail/SMS/Zalo-Ketten für jeden unterschiedlichen Demand Space.
  • AI Ad Generator: Vorschläge für Anzeigentitel und -beschreibungen, die auf das Verhalten jedes Nutzers zugeschnitten sind.

Beispiel:

Personen im Demand Space „Anti-Haarausfall“ erhalten Inhalte über „Haarpflege von der Wurzel an – reduziert Haarausfall in nur 7 Tagen“.

Währenddessen sehen Gruppen, die „Haarschäden reparieren“, die Botschaft „Starkes Haar von innen – dank der Aminexil™ Reparaturtechnologie“.

Messung – Optimierung – Wachstumsprognose

  • ROI-Dashboard: Überwachung der Leistung pro Demand Space.
  • CRM-Bericht: Messung der Konversionsrate pro Verhaltensgruppe.
  • AI-Prognose: Vorhersage der nächsten Einkaufstrends nach Saisons und Feiertagen.

Dadurch wird Demand Space nicht nur zu einem Insight-Bericht, sondern zu einer Reihe konkreter Maßnahmen zur Umsatzoptimierung, ROI-Steigerung und Reduzierung von Budgetverschwendung.

Fazit: Von Demand Space zu GTG CRM – Ein strategisches Duo für das E-Commerce des neuen Zeitalters

Der kommende E-Commerce-Markt wird kein „Spielplatz mehr sein, auf dem die Preise am niedrigsten sind“, sondern ein Wettbewerb darum, wer seine Kunden am tiefsten versteht und am schnellsten reagiert.

Die Analyse von Demand Space bietet strategische Tiefe, während GTG CRM operative Stärke und Messbarkeit liefert.

Diese Kombination hilft Unternehmen dabei:

  • Das richtige „Feld, auf dem man gewinnen muss“ (Right Demand Space) zu identifizieren.
  • Die richtigen „Inhalte und Angebote für die richtigen Personen“ (Right Message) zu erstellen.
  • Und den „echten Ertrag jedes ausgegebenen Euros“ (Right ROI) zu messen.

Wenn Strategien auf Daten und Technologie basieren, ist Wachstum nicht mehr zufällig – sondern das Ergebnis eines Systems.

GTG CRM unterstützt die Demand Space-Strategie und das zukünftige E-Commerce-Wachstum umfassend.

Von Landing Pages, Inhalten, CRM bis hin zu Automatisierung und ROI-Berichten – alles auf einer einheitlichen Plattform.

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