Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verstehen heute, dass sie eine bessere Online-Präsenz benötigen. Sie wissen, dass sie eine Website brauchen, Landing Pages, ein besser organisiertes Lead-Management, schnellere Reaktionen und eine bessere Lead-Pflege. Das Problem liegt nicht darin, nicht zu wissen, was gebraucht wird. Das Problem ist, nicht zu wissen, wo man anfangen soll, um es schlank, funktional und nicht überladen zu halten.
Das ist ein sehr häufiger Engpass.
Manche Unternehmen erstellen zuerst eine Website, haben aber keinen Lead-Flow. Andere schalten Anzeigen, aber noch ohne klare Landing Page. Wieder andere nutzen bereits ein CRM, aber die Eingabedaten sind immer noch verstreut. Es gibt auch Unternehmen, die zu viele Tools gleichzeitig eröffnen, so dass schließlich niemand mehr mithalten kann und alles wieder beim manuellen Vorgehen landet.
Für KMU besteht die Aufgabe nicht darin, von Anfang an ein riesiges System aufzubauen. Die Aufgabe ist, ein System zu bauen, das schlank, aber funktional ist, das zur aktuellen Entwicklungsphase passt und später erweiterbar ist, ohne dass es neu gemacht werden muss.
Wenn man es so betrachtet, sollte der Weg in der Regel 3 Hauptschritten folgen: Website → Landing Page → CRM. Erst wenn diese drei Komponenten klarer sind, sollten Unternehmen erwägen, auf Messaging und Automatisierung zu erweitern.
Warum brauchen KMU eine Roadmap, anstatt alles gleichzeitig zu machen?
Die Stärke kleiner Unternehmen liegt in ihrer schnellen Implementierungsfähigkeit. Aber ihre Schwäche ist auch die begrenzte Ressource. Wenige Mitarbeiter, wenig Zeit, wenig Budget und eine geringere Fähigkeit, mehrere Plattformen gleichzeitig zu betreiben.
Ohne klare Priorisierung ist es daher sehr einfach, in eine der folgenden drei Situationen zu geraten:
- Online präsent sein, aber kein Vertrauen aufbauen können
- Leads haben, aber kein System zur besseren Konvertierung
- Viele Tools haben, die aber getrennt voneinander laufen und keine wirkliche Effizienz zeigen
Deshalb sollten KMU einem klaren logischen Weg folgen. Jeder Schritt löst ein anderes Problem, bereitet aber auch die Grundlage für den nächsten Schritt vor.
Schritt 1: Aufbau von Online-Glaubwürdigkeit mit einer Website
Wenn ein Unternehmen noch keine klare Online-Präsenz hat, ist die Website fast immer der richtige Ausgangspunkt.
Der Grund dafür ist recht einfach. Bevor Kunden ihre Informationen hinterlassen, eine Demo buchen, eine Nachricht senden oder eine Entscheidung treffen, wollen sie normalerweise prüfen, wer das Unternehmen ist, was es anbietet und ob es vertrauenswürdig ist. In vielen Fällen ist die Website der Ort, an dem sie dies tun.
Eine gute Website muss am Anfang nicht zu komplex sein. Aber sie muss ein paar Kernaufgaben erfüllen können:
- Kunden helfen zu verstehen, was das Unternehmen tut
- Einen professionellen und vertrauenswürdigeren Eindruck erwecken
- Klare Informationen über Dienstleistungen, Lösungen oder Fähigkeiten bereitstellen
- Eine klare Handlungsaufforderung (CTA) haben, damit Kunden wissen, was der nächste Schritt ist
Das ist der „Fundament“-Schritt. Ohne dieses Fundament werden nachfolgende Aktivitäten wie Werbung, Lead-Generierung oder Sales-Ops nicht ihre volle Wirkung entfalten können, da Kunden immer noch eine Anlaufstelle für die Vertrauensprüfung benötigen.
Mit anderen Worten, die Website ist der erste Schritt für KMU, um Online-Glaubwürdigkeit aufzubauen, bevor sie tiefer über Konversionen nachdenken.
Schritt 2: Bessere Lead-Generierung mit Landing Pages
Sobald die Website ein grundlegendes Fundament hat, beginnt das Unternehmen mit dem nächsten Schritt: nicht nur präsent sein, sondern auch bessere Leads generieren.
Hier wird die Landing Page wichtig.
Die Website dient der gesamten Marke. Aber wenn ein Unternehmen eine spezifische Kampagne durchführt, eine bestimmte Dienstleistung vorstellt oder Leads aus Werbung gewinnen möchte, ist die Homepage oft nicht fokussiert genug. Kunden werden mit zu vielen Informationen überflutet, der Ablauf wird verwässert und die Handlungsrate sinkt leicht.
Landing Pages helfen genau dabei. Sie ermöglichen es Unternehmen, eine fokussiertere Zielseite für spezifische Ziele zu erstellen, wie z.B.:
- Werbung für eine Dienstleistung schalten
- Ein Sonderangebot vorstellen
- Leads über ein Formular sammeln
- Eine Demo- oder Beratungsanmeldung abschließen
Im Gegensatz zur Website muss eine Landing Page nicht zu viele Dinge sagen. Sie muss genau das sagen, was den Kunden gerade interessiert, und ihn dann zu einer klaren Handlung führen.
Wenn Schritt 1 darin besteht, Vertrauen aufzubauen, dann besteht Schritt 2 darin, Interesse in konkretere Leads umzuwandeln.
Schritt 3: Lead-Erfassung und -Nachverfolgung mit CRM
Wenn Website und Landing Pages beginnen, stabilere Leads zu generieren, stößt das Unternehmen bald auf ein anderes Problem: Die Leads sind da, wie verfolgt man sie, damit sie nicht verloren gehen?
Hier muss das CRM ins Spiel kommen.
Viele KMU verwalten Leads anfangs noch mit Dateien, Posteingängen, E-Mails oder verstreuten Notizen. Das kann ausreichen, wenn die Anzahl der Leads gering ist. Aber wenn mehr Quellen hinzukommen, ist es für ein kleines Verkaufsteam leicht überfordert oder es gehen Leads zwischendurch verloren.
Ein CRM hilft Unternehmen dabei:
- Kundeninformationen an einem Ort zu sammeln
- Leads nach Status besser zu verfolgen
- Zu verhindern, dass Kunden an verschiedenen Stellen verstreut auftauchen
- Dem Vertrieb einen besseren Prozess zu ermöglichen
- Dem Marketing zu helfen, die Lead-Qualität besser zu beurteilen
Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, da er die Online-Aktivitäten von „Kundeninteresse haben“ zu „ein System zur besseren Kundenbearbeitung haben“ aufwertet.
Wenn Schritt 2 die Lead-Generierung ist, dann ist Schritt 3 die Umwandlung von Leads in einen Teil eines fundierteren Sales-Ops-Prozesses.
Nach den 3 Must-Have-Schritten, wann sollte man erweitern?
Viele kleine Unternehmen fragen sich als Nächstes: Was ist mit Messaging, E-Mail, Automatisierung?
Die Antwort lautet: Diese Teile sind sehr nützlich, aber sie sollten in der Regel erst kommen, wenn die drei Kernkomponenten oben stabiler laufen.
Wenn die Website nicht klar ist, die Landing Pages fehlen und das CRM nicht funktioniert, macht die Hinzufügung zu vieler Erweiterungstools das System nur schwerfälliger. Aber wenn das Fundament gelegt ist, beginnen die Erweiterungen, ihre Wirkung deutlicher zu entfalten.
Typischerweise:
- Messaging ist geeignet, wenn Unternehmen schnellere Kundenreaktionen benötigen und die kanalübergreifende Interaktion klarer bündeln wollen
- Automatisierung ist geeignet, wenn Unternehmen Leads besser pflegen wollen, nachdem ein relativ klarer Eingangsfluss vorhanden ist
- E-Mail ist geeignet, wenn Unternehmen Leads nach dem Ausfüllen eines Formulars, nach der Anmeldung oder nach dem ersten Kontaktpunkt pflegen wollen
Kurz gesagt, dies ist die Gruppe der Nice-to-Have nach Must-Have, nicht weil sie weniger wichtig sind, sondern weil sie effektiver sind, wenn sie in der richtigen Reihenfolge platziert werden.
Zeitplan 30-60-90 Tage für KMU, die schlank, aber strukturiert vorgehen wollen
Um es anschaulicher zu machen, kann man die Roadmap in 3 Phasen unterteilen:
0–30 Tage: Fertigstellung der Basis-Website
In dieser Phase ist das Hauptziel, eine klare Online-Präsenz zu schaffen, damit Kunden das Unternehmen besser verstehen und ihm vertrauen.
Unternehmen sollten sich auf Folgendes konzentrieren: - Grundlegende Website-Struktur - Klare Markenbotschaft - Hauptdienstleistungen oder -lösungen - CTA und Kontaktinformationen - Wichtige Vertrauenssignale
Das Ziel der ersten 30 Tage ist nicht Perfektion. Das Ziel ist ein ausreichend gutes Fundament, damit Kunden beim ersten Besuch nicht das Vertrauen verlieren.
30–60 Tage: Implementierung von Landing Pages für Kampagnen oder Lead-Generierung
Sobald die Basis-Website vorhanden ist, kann das Unternehmen damit beginnen, Kampagnen, die eine klarere Konversion erfordern, mit Landing Pages separat zu gestalten.
In dieser Phase sollte der Fokus liegen auf: - Eine oder mehrere Landing Pages für spezifische Dienstleistungen oder Angebote - Klare Formulare zur Lead-Erfassung - Klarere CTAs für jede Kampagne - Messung von Signalen wie Formular-Einreichungen, CTA-Klicks, Lead-Qualität
Dies ist die Phase, die Unternehmen hilft, von der Präsenz zur strukturierten Lead-Generierung überzugehen.
60–90 Tage: Leads ins CRM einpflegen und Nachverfolgungs-Flow standardisieren
Wenn die Leads von Website und Landing Pages gleichmäßiger eingehen, hilft das CRM dem Unternehmen, die Leads während der Bearbeitung nicht zu verlieren.
In dieser Phase sollte der Fokus liegen auf: - Erfassung von Leads von Website und Landing Pages im CRM - Nachverfolgung von Leads nach grundlegendem Status - Klärung der Übergabe zwischen Marketing und Vertrieb - Überprüfung der Lead-Qualität und Lead-Quellen
Nach diesem Meilenstein sollten Unternehmen erst dann eine Erweiterung auf Messaging oder Automatisierung in Betracht ziehen, wenn der Bedarf klar genug ist.
Framework zur Anwendung: In welcher Phase befindet sich Ihr Unternehmen?
Um eine schnelle Anwendung zu ermöglichen, können KMU sich drei Fragen stellen:
Haben Kunden eine Anlaufstelle, um das Unternehmen zu verstehen und ihm zu vertrauen?
Wenn nicht, beginnen Sie mit der Website.
Haben Kunden eine klare Landing Page, auf der sie Informationen hinterlassen können?
Wenn nicht, fahren Sie mit der Landing Page fort.
Haben die Leads einen Ort, an dem sie zentral verfolgt werden können?
Wenn nicht, ist das CRM der nächste Schritt.
Dieses Framework hilft Unternehmen, Fehler in der Reihenfolge zu vermeiden. Denn wenn noch kein Vertrauen vorhanden ist und die Leads optimiert werden, oder wenn noch keine klare Landing Page vorhanden ist und überstürzt ein CRM eingeführt wird, ist die Gesamteffektivität in der Regel nicht hoch.
Wie passt GTG CRM zu dieser Roadmap?
GTG CRM passt zu diesem schrittweisen Ansatz, den viele KMU benötigen.
Unternehmen können mit einer Website beginnen, um ihre Online-Präsenz klarer zu gestalten. Dann können sie auf Landing Pages erweitern, wenn sie Leads für spezifische Kampagnen generieren müssen. Wenn die Leads stabiler eingehen, hilft das CRM, Kundendaten auf der gleichen Plattform zu sammeln und zu verfolgen.
Der Vorteil ist, dass diese Roadmap Unternehmen nicht zwingt, von Anfang an zu viele separate Tools zu verwenden. Stattdessen können sie von grundlegenden Plattformen zu einem besseren Lead-Management in einem schlankeren Ablauf übergehen.
Wenn das System stärker wird, können Unternehmen auf weitere Bereiche wie Messaging oder Automatisierung erweitern, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und die Lead-Pflege zu verbessern.
Fazit
Für kleine und mittlere Unternehmen ist der Aufbau eines Online-Systems nicht unbedingt darauf ausgelegt, von Anfang an riesig zu sein. Wichtiger ist, die richtige Reihenfolge einzuhalten.
Beginnen Sie mit der Website, um Glaubwürdigkeit aufzubauen.
Fahren Sie mit der Landing Page fort, um bessere Leads zu generieren.
Dann kommt das CRM, um Leads besser zu verfolgen.
Das ist eine 3-Schritte-Roadmap, die schlank genug ist, damit KMU sie praktisch umsetzen können, aber auch robust genug für zukünftige Erweiterungen.
Wenn Ihr Unternehmen eine digitale Transformation in einer schlanken, leicht zu bedienenden und nicht überladenen Weise anstrebt, ist dies ein sehr sinnvoller Ausgangspunkt.
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