Einer der häufigsten Fehler von Anfängern im Werbegeschäft ist die Annahme, dass Sales Ads und Lead-Generierungs-Ads dasselbe sind. Viele, die Lead-Generierungs-Ads schalten, erwarten sofort Verkäufe. Umgekehrt versuchen einige, direkt an Zielgruppen zu verkaufen, die die Marke noch gar nicht kennen.

Um diesen Fehler zu vermeiden, müssen Anfänger die Essenz und die Rolle jeder Art von Ads in der gesamten Customer Journey verstehen.

Sales Ads und Lead-Generierungs-Ads unterscheiden sich im Ziel

Sales Ads sind darauf ausgelegt, Kunden zum sofortigen Kauf zu bewegen. Alle Elemente in der Anzeige zielen darauf ab, kurzfristig Bestellungen zu generieren.

Lead-Generierungs-Ads konzentrieren sich nicht auf sofortige Verkäufe, sondern darauf, Informationen von potenziellen Kunden zu sammeln. Das Ziel ist die Erstellung einer Zielgruppe, die dann weiter betreut und konvertiert wird.

Unterschiede in der Denkweise über Anzeigeninhalte

Sales Ads

Erfordern klare, direkte und handlungsauffordernde Inhalte:

  • Spezifische Produktvorteile
  • Gründe für den sofortigen Kauf (Angebote, Knappheit, dringende Lösungen)
  • Bequemlichkeit beim Kaufvorgang

Lead-Generierungs-Ads

Benötigen anregende und wertschöpfende Inhalte:

  • Nützliches Wissen
  • Kostenlose Beratung
  • Checklisten, E-Books oder kostenlose Tools
  • Lösungen für spezifische Probleme, mit denen sie konfrontiert sind

Unterschiede in der Customer Journey

Sales Ads – Letzte Phase des Trichters: Geeignet für Kunden, die die Marke bereits kennen, das Produkt verstehen und eine relativ klare Kaufabsicht haben.

Lead-Generierungs-Ads – Erste/mittlere Phase des Trichters: Geeignet für Kunden, die sich noch in der Informations- und Recherchephase befinden und noch nicht bereit sind zu kaufen.

So erstellen Sie effektive Trichtereinsatz-Werbeinhalte

Mehr erfahren: 5 Schritte für effektive Inhalte, die den Trichterstandard erfüllen

Risiken, wenn Anfänger die falsche Art von Ads wählen

Fehler 1: Sales Ads an kalte Kontakte schalten

Direkt von Anfang an Sales Ads an kalte Zielgruppen schalten. Ohne genügend Vertrauen und Informationen fällt es Kunden sehr schwer, eine Kaufentscheidung zu treffen. Ergebnis: Die Anzeige generiert keine Verkäufe, obwohl das Budget nicht klein ist.

Fehler 2: Lead-Generierungs-Ads schalten, aber kein nachgeschaltetes System haben

Viele Leads werden generiert, aber nicht verfolgt, nicht rechtzeitig kontaktiert und es gibt keinen Plan zur Betreuung. Ergebnis: Am Ende wird kein Umsatz erzielt.

Wann sollten Sales Ads und wann Lead-Generierungs-Ads geschaltet werden?

Sie sollten Lead-Generierungs-Ads schalten, wenn: Sie neu sind und keine Kundenbasis haben, das Produkt Beratung erfordert, Sie eine Datenbank aufbauen möchten oder das Produkt einen hohen Wert hat und Zeit für die Entscheidungsfindung benötigt.

Sie sollten Sales Ads schalten, wenn: Sie eine bestehende Kundenbasis haben, die mit Ihnen interagiert hat, das Produkt einfach ist und schnell gekauft werden kann, das Bestellabwicklungssystem bereit ist oder ein besonderes Sonderangebot läuft.

Wie unterstützt GTG CRM bei Sales Ads und Lead-Generierungs-Ads?

GTG CRM hilft Unternehmen, die aus Werbung gewonnenen Kundendaten zentral zu verwalten:

  • Vollständige Kontaktdaten und Interaktionshistorie
  • Klare Klassifizierung: neue Leads, kaufbereite Kunden, reaktivierungsbedürftige Bestandskunden
  • Durchgängige Verfolgung der Customer Journey von der Anzeige bis zur Bestellung
  • Genaue Messung des ROI jeder Kampagne
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Fazit

Sales Ads und Lead-Generierungs-Ads sind nicht besser oder schlechter, sie sind nur zum richtigen oder falschen Zeitpunkt eingesetzt. Wenn Sie dies von Anfang an richtig verstehen, sparen Sie Werbebudget und optimieren die Konversionsraten.

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