Viele Verkäufer wählen zu Beginn ihres Online-Geschäfts oft zuerst Marktplätze. Dies ist ein verständlicher Schritt, da Marktplätze über vorhandenen Traffic verfügen, ein klares Kaufverhalten aufweisen und Verkäufern helfen, schneller Kunden zu erreichen. Doch wenn es darum geht, mit Werbung zu beginnen, eine eigene Marke aufzubauen oder strukturierter zu verkaufen, stellt sich die Frage: Reicht es aus, nur auf Marktplätzen zu verkaufen, oder benötigt man auch eine eigene Verkaufswebsite?
Dies ist eine sehr verbreitete Sorge für wachsende Shops. Anfänglich kann ein Shop auf einem Marktplatz helfen, Bestellungen zu generieren. Aber je weiter man kommt, desto mehr erkennen Verkäufer, dass sie zu sehr von einer Plattform abhängig sind, die sie nicht wirklich kontrollieren. Der Traffic gehört ihnen nicht. Kundendaten gehören ihnen auch nicht wirklich. Die Art der Präsentation, die Kundenbetreuung, Upselling, Remarketing oder der Markenaufbau sind ebenfalls eingeschränkt.
Daher lautet die richtige Frage nicht: Website oder Marktplatz, wähle eins von beiden. Die richtige Frage ist: Wenn man nachhaltig verkaufen möchte, wie sollte man Websites und Marktplätze richtig für die jeweilige Rolle jedes Kanals einsetzen?
Was ist der Unterschied zwischen einer Verkaufswebsite und einem Shop auf einem Marktplatz?
Kurz gesagt, ein Shop auf einem Marktplatz hilft Ihnen, den vorhandenen Traffic zu nutzen, um schneller zu verkaufen. Eine Verkaufswebsite ist hingegen Ihr eigenes digitales Gut, das Ihnen mehr Kontrolle über den Markenaufbau, die Kundenbindung, die Messung und die langfristige Entwicklung ermöglicht.
Hier ist eine kurze Vergleichstabelle, um dies deutlicher zu machen:
| Kriterium | Verkaufswebsite | Shop auf einem Marktplatz |
|---|---|---|
| Eigentum | Gehört Ihrer Marke, Sie kontrollieren das Erscheinungsbild, die Inhalte und den Kaufprozess | Gehört der Marktplatzplattform, Sie "mieten" nur einen Verkaufsplatz |
| Kundendaten | Leicht zu sammelnde Formulare, Besucherverhalten, Traffic-Quellen, interessierte Kunden | Begrenzte Daten, schwierig, Kunden proaktiv zu pflegen |
| SEO | Kann Artikel, Produktseiten und Schlüsselwörter optimieren, um langfristigen Traffic zu generieren | Schwierig, SEO nach der eigenen Strategie des Shops umzusetzen |
| Marke | Schafft ein einheitliches, professionelles und einprägsames Erlebnis | Kunden erinnern sich oft eher an den Marktplatz als an den Shop |
| Remarketing | Proaktives Hinzufügen von Pixeln, Verfolgen des Verhaltens, Schalten von Anzeigen für Besuchersegmente | Begrenzte Kontrolle über das Nutzerverhalten |
| Upsell / Cross-Selling | Einfaches Erstellen von Paketen, Vorschlagen verwandter Produkte, Lenken nach eigenen Vorstellungen | Abhängig vom Erscheinungsbild und der Anzeigelogik des Marktplatzes |
| Kauferlebnis | Kann gemäß der Verkaufsgeschichte der Marke geführt werden | Kunden werden leicht durch zu viele konkurrierende Shops und Produkte abgelenkt |
Warum reicht es für Verkäufer, die langfristig planen, nicht aus, nur auf Marktplätzen zu verkaufen?
1. Sie haben Bestellungen, aber kein eigenes Vermögen
Ein Shop auf einem Marktplatz hilft Ihnen, Käufer schnell zu erreichen, aber das bedeutet nicht, dass Sie eine eigene Plattform für Ihre Marke aufbauen. Genauer gesagt sind Sie, wenn Sie nur auf Marktplätzen verkaufen, von den Regeln, dem Erscheinungsbild und dem Traffic eines Drittanbieters abhängig.
Heute kann ein Shop guten Traffic haben. Aber morgen ändern sich die Algorithmen, die Kosten steigen oder der Wettbewerb wird größer, und Sie werden sofort beeinträchtigt. Eine Verkaufswebsite hingegen ist ein Ort, den Sie aktiv besitzen. Es ist Ihr "Land", kein provisorischer Mietplatz.
2. Sie verkaufen, aber binden keine Kundendaten
Dies ist ein großer Unterschied, den viele Verkäufer erst bemerken, wenn sie skalieren wollen.
Auf einem Marktplatz können Sie Bestellungen, meistverkaufte Produkte, Bewertungen oder einige grundlegende Kennzahlen sehen. Aber wenn Sie tiefer verstehen möchten, woher die Kunden kommen, welche Seiten sie interessieren, bei welchem Schritt sie abbrechen, wie oft sie zurückkehren und welche Inhalte sie mögen, sind Sie eingeschränkt.
Die Website hilft Ihnen in diesem Bereich erheblich proaktiver zu sein. Sie können Tracking-Tools anbringen, das Besucherverhalten verfolgen, Formulare sammeln und Interessenten nach Kampagne oder Bedarf klassifizieren. Erst wenn Sie über Daten verfügen, haben Sie eine echte Grundlage für Remarketing, Nurturing und die Optimierung der Werbeleistung.
3. Sie verkaufen Produkte, haben aber noch keine klare Marke aufgebaut
Auf Marktplätzen sind Käufer oft von vielen ähnlichen Shops umgeben. Sie vergleichen Preise, Gutscheine, Bilder, Bewertungen und wechseln leicht zu einem anderen Shop, nur wenige Sekunden. Das führt dazu, dass Verkäufer leicht in einen ständigen Preis- und Rabattwettlauf geraten.
Ein Online-Shop ermöglicht es Ihnen, Ihre Markengeschichte besser zu erzählen. Sie können das Erscheinungsbild aktiv gestalten, Inhalte organisieren, Differenzierungsmerkmale vorstellen und Produkte auf eine kohärentere und professionellere Weise präsentieren. Dies ist besonders wichtig für Shops, die nicht nur für "günstige Preise" in Erinnerung bleiben möchten, sondern für ihre Zuverlässigkeit, ihren Stil oder ihr gutes Einkaufserlebnis.
4. Sie schalten Werbung, aber das Ziel ist nicht stark genug
Viele Verkäufer beginnen inzwischen, Facebook Ads, TikTok Ads oder Google Ads zu schalten, um Kunden zu gewinnen. Aber wenn der Traffic aus der Werbung nur auf einen Marktplatz oder ein nicht ausreichend proaktives Ziel geleitet wird, ist die langfristige Optimierung der Effektivität oft schwierig.
Eine Website hilft Verkäufern, eine klarere Reise für den Kunden nach dem Klick zu schaffen. Sie können ihn zum richtigen Produkt, zur richtigen Kollektion, zum richtigen Angebot, zum richtigen überzeugenden Inhalt und zum richtigen Call-to-Action leiten. Dies ist schwer vollständig umzusetzen, wenn man sich nur auf die Marktplatzseite verlässt.
5. Sie haben Kunden, die kaufen, aber nutzen die Upselling-Möglichkeiten nicht gut
Ein Kunde, der Ihren Shop besucht, ist eine wertvolle Gelegenheit. Aber wenn Sie nur auf Marktplätzen verkaufen, sind die Möglichkeiten, zusätzliche Produkte vorzuschlagen, Bundles zu upsellen, verwandte Produkte zu cross-sellen oder ein eigenes strategisches Einkaufserlebnis zu schaffen, eingeschränkter.
Mit einer Website können Sie aktiv ergänzende Produkte vorschlagen, Bundles gestalten, Zusatzverkaufsbereiche erstellen, Kunden zu Produktgruppen mit besserer Gewinnmarge oder zu Produktgruppen führen, die ihrem Verhalten entsprechen. Dies hilft, den Bestellwert zu erhöhen, ohne ständig das Werbebudget erhöhen zu müssen.
Sollte man also den Marktplatz aufgeben und nur eine Website betreiben?
Die Antwort ist nein.
Marktplätze bleiben ein wichtiger Kanal, insbesondere für Verkäufer, die vorhandenes Traffic nutzen und schnell Bestellungen abschließen möchten. Wenn Sie jedoch nur auf Marktplätzen bleiben, wird es schwierig sein, ein proaktives und nachhaltiges Verkaufssystem aufzubauen.
Ein sinnvollerer Ansatz ist:
Marktplätze helfen Ihnen, auf vorhandene Nachfrage zuzugreifen und schnell Bestellungen zu generieren.
Websites helfen Ihnen, eine Marke aufzubauen, Daten zu speichern, Werbung zu optimieren, Remarketing zu betreiben und den Kundenwert langfristig zu steigern.
Mit anderen Worten: Der Marktplatz ist, wo Sie verkaufen. Die Website ist, wo Sie besitzen.

Wann sollten Verkäufer eine eigene Website erstellen?
Wenn Sie sich in einer der folgenden Situationen befinden, ist es an der Zeit, ernsthaft über eine E-Commerce-Website nachzudenken:
Sie haben bereits Bestellungen von Marktplätzen erhalten, möchten aber proaktiver werden.
Sie möchten nicht, dass Ihr gesamter Umsatz von einer einzigen Plattform abhängt.
Sie schalten Werbung und benötigen ein eigenes Ziel.
Eine Website hilft, den Werbetraffic auf einen passenderen Weg zu lenken.
Sie möchten ein professionelleres Remarketing betreiben.
Mit einer Website können Sie Besucher leichter verfolgen und gruppieren.
Sie möchten eine Marke aufbauen, anstatt nur um den Preis zu konkurrieren.
Eine Website bietet Ihnen Raum, Ihre Markengeschichte besser zu erzählen.
Sie möchten den Bestellwert erhöhen.
Eine Website unterstützt besser bei der Empfehlung verwandter Produkte, Bundles und anderer Upselling-Inhalte.
Wie hilft GTG CRM Verkäufern bei der Erstellung von E-Commerce-Websites?
Viele Verkäufer wissen, dass sie eine Website brauchen, scheuen sich aber davor, da sie denken, dass die Erstellung einer Website kompliziert, zeitaufwändig und mit der Arbeit an vielen Werkzeugen gleichzeitig verbunden ist. Dies ist auch der Grund, warum nicht wenige Shops weiterhin von Marktplätzen abhängig sind, obwohl sie deren Grenzen klar erkennen.
GTG CRM unterstützt Verkäufer bei der Erstellung einer Verkaufswebsite, die für Online-Unternehmen schlanker und realistischer ist.
Sie können eine Website erstellen, um Ihre Marke vorzustellen, Produkte zu präsentieren und einen eigenen Anlaufpunkt für Kunden zu schaffen. Wenn Sie Inhalte schneller bereitstellen müssen, verfügt das System auch über KI-gestützte Inhaltsgenerierung, die die Zeit für die Vorbereitung von Überschriften, Beschreibungen und grundlegenden Seiteninhalten verkürzt. Darüber hinaus kann GTG CRM mit anderen Tools im System wie Landing Pages, Formularen, Live-Chat, CRM und E-Mail kombiniert werden, wodurch Verkäufer nicht nur eine Website zum "Vorzeigen" erhalten, sondern einen klaren Anlaufpunkt für den Verkauf.
Wichtig ist, dass die Website kein isoliertes Element mehr ist. Sie kann zu einem Ort werden, an dem Traffic, Kundendaten und spätere Betreuungsaktivitäten verknüpft werden.
Fazit
Marktplatzshops sind sehr nützlich, besonders in der Anfangsphase. Aber wenn Verkäufer nachhaltig verkaufen, ernsthaft eine Marke aufbauen und mit Kundendaten proaktiver umgehen wollen, reicht ein Marktplatzshop allein nicht aus.
Eine Verkaufswebsite ersetzt den Marktplatz nicht vollständig. Aber sie gibt Ihnen ein eigenes Asset, um eine Marke aufzubauen, Anzeigen zu optimieren, Remarketing zu betreiben und den langfristigen Kundenwert zu steigern.
Mit GTG CRM können Verkäufer mit der Erstellung einer Verkaufswebsite auf schlankere, einfacher zu implementierende Weise beginnen und eine bessere Anbindung an den gesamten Marketing- und Vertriebsprozess erreichen.
Wenn Sie online verkaufen und über das "Bestellungen auf dem Marktplatz erhalten" hinausgehen möchten, ist es an der Zeit, ernsthaft über eine eigene Website für Ihre Marke nachzudenken.
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