Sie haben eine E-Commerce-Website. Gute Produkte, wettbewerbsfähige Preise, schöne Bilder. Aber wenn Sie den Produktnamen bei Google eingeben – finden Sie sich nicht. Kunden suchen nach genau dem, was Sie verkaufen, kaufen aber bei anderen, weil deren Website zuerst erscheint.

Das Problem ist nicht, dass Ihnen Produkte fehlen. Das Problem ist, dass Ihrer Website die Seiten fehlen, die Google benötigt, um zu verstehen, was Sie verkaufen, ob Sie vertrauenswürdig sind und ob Sie es verdienen, auf der ersten Seite zu erscheinen.

Eine SEO-optimierte E-Commerce-Website muss nicht nur gut aussehen – sie muss eine vollständige Struktur haben. Jede Seite spielt eine eigene Rolle: einige Seiten helfen Google, die Branche zu verstehen, einige Seiten helfen Kunden bei der Entscheidungsfindung, einige Seiten bauen Vertrauen auf und einige Seiten generieren ständig neue Inhalte, damit Google sie erneut crawlen kann.

Dieser Artikel behandelt 7 Arten von unverzichtbaren Seiten, die jede E-Commerce-Website benötigt, wenn sie sowohl verkaufen als auch in den Suchergebnissen gut abschneiden möchte.

Übersicht: 7 unverzichtbare Seiten und die SEO-Rolle jeder Seite

Bevor wir ins Detail gehen, hier ist das Gesamtbild:

SeitentypRolle für den KundenRolle für SEO
StartseiteErster Anlaufpunkt, leitet den KundenSeite mit höchster Autorität, verteilt Link Juice
KategorieseiteHilft dem Kunden, nach Produktgruppen zu browsenZielt auf Keywords für Produktgruppen (Head Term) ab
ProduktseiteOrt, an dem der Kunde die Kaufentscheidung trifftZielt auf spezifische Keywords (Long-Tail) ab, Rich Snippets
Richtlinien-SeitenBaut Vertrauen auf (Umtausch, Versand, Garantie)E-E-A-T-Signale, reduziert Absprungrate
FAQ-SeiteBeantwortet häufig gestellte FragenZielt auf Featured Snippets, FAQ-Schema ab
BlogBietet nützliche InhalteGeneriert Traffic durch informative Keywords, interne Links
KontaktseiteDamit Kunden bei Bedarf Kontakt aufnehmen könnenLokale SEO-Signale, NAP-Konsistenz

Jede Seite existiert nicht isoliert – sie sind miteinander verbunden und bilden ein System. Fehlt ein Glied, wird die ganze Kette schwächer.

1. Startseite – Das Gesicht der Website und das Zentrum der SEO-Verteilung

Die Startseite ist die Seite mit dem höchsten „Gewicht“ auf der Website. Hier landen die meisten Backlinks, Google besucht sie am häufigsten, und sie ist der Ausgangspunkt für Google, um alle Unterseiten zu entdecken.

Aber viele Verkäufer machen den Fehler, die Startseite zu einer langwierigen „Über uns“-Seite zu machen oder nur zu einer sich drehenden Bildergalerie ohne echten Inhalt.

Eine SEO-optimierte Startseite ist anders. Sie muss sofort klarstellen, was Sie verkaufen und wen Sie bedienen – gleich in der ersten Zeile der Überschrift.

❌ „Willkommen bei ABC Store“
✅ „Original Handy Zubehör – Schnelle Lieferung bundesweit“

Die zweite Zeile ist klarer, spezifischer und enthält die Keywords, die Kunden tatsächlich bei Google eingeben.

Als Nächstes sollten Sie auf der Startseite 4-8 Hauptkategorien mit Bildern anzeigen. Jede Kategorie verlinkt zur entsprechenden Kategorieseite. So verteilen Sie das „Gewicht“ von der Startseite auf die Unterseiten – im SEO nennt man das Link Juice.

Dann kommt der Abschnitt mit den meistverkauften oder neuesten Produkten – etwa 8-12 Produkte. Google crawlt diese Links, um Ihre Produktseiten zu finden, und Kunden haben sofort etwas zum Ansehen.

Etwas, das viele übersehen: Die Startseite benötigt Textinhalte, mindestens 200-300 Wörter. Lassen Sie die Startseite nicht nur aus Bildern und Bannern bestehen. Google liest Text, keine Bilder. Eine kurze Einführung über das Geschäft, die Branche und die Gründe, warum Kunden hier kaufen sollten, reicht aus.

Schließlich sollte die Startseite zum neuesten Blogbeitrag, zu den Richtlinien-Seiten und zu angesagten Kategorien verlinken. Betrachten Sie die Startseite wie eine Kreuzung – sie muss die Leute in die richtige Richtung leiten.

Technisch gesehen stellen Sie sicher, dass das Title-Tag die Haupt-Keywords plus den Markennamen enthält (innerhalb von 50-60 Zeichen), nur eine H1-Überschrift vorhanden ist und die Seite schnell lädt – unter 3 Sekunden auf Mobilgeräten. Das klingt einfach, aber viele E-Commerce-Websites scheitern schon hier.

Beispiel Hero-Bereich

2. Kategorieseite – Der Ort, an dem die Rankings für Produktgruppen-Keywords wirklich erzielt werden

Das übersehen viele Verkäufer: Kategorieseiten erzielen die Rankings für Produktgruppen-Keywords, nicht die Startseite.

Wenn jemand „Herren-Sportschuhe“ bei Google eingibt, möchte Google eine Seite mit vielen Auswahlmöglichkeiten für Herren-Sportschuhe zurückgeben – keine allgemeine Startseite und auch keine einzelne Produktseite. Die Kategorieseite ist genau die Antwort, die Google sucht.

Was braucht eine Kategorieseite also, um diese Keywords „zu fressen“?

Erstens muss die H1-Überschrift das richtige Keyword für die Kategorie enthalten – z. B. „Herren-Sportschuhe – Original, Guter Preis“. Das klingt offensichtlich, aber viele Kategorieseiten haben nur „Herrenschuhe“ oder gar keine Überschrift.

Als Nächstes schreiben Sie eine kurze Einführung von 100-200 Wörtern am Anfang der Seite, vor der Produktliste. Google benötigt Textinhalte, um zu verstehen, worum es auf dieser Seite geht. Dieser Abschnitt muss nicht lang sein – er muss nur kurz erklären, was die Kategorie beinhaltet und wer daran interessiert sein sollte.

Filter und Sortieroptionen sind ebenfalls wichtig – sie helfen Kunden, schnell nach Preis, Farbe oder Marke zu suchen. Aber Vorsicht: Die Filter dürfen keine massenhaft doppelten URLs erstellen. Jede Filterkombination, die eine eigene URL generiert, verwirrt Google. Verwenden Sie noindex oder Canonical-Tags für Filterseiten, um dieses Problem zu vermeiden.

Jedes Produkt in der Kategorie muss ausreichende Informationen anzeigen: Name (Link zur Detailseite), Bild, Preis und Sternebewertung, falls vorhanden. Lassen Sie Kunden nicht auf jedes Produkt klicken, nur um den Preis zu erfahren.

Und hier ist die „Geheimwaffe“, die nur wenige Verkäufer nutzen: Fügen Sie am Ende der Kategorieseite 200-500 Wörter Inhalt hinzu. Das kann eine Kaufberatung, ein schneller Vergleich verschiedener Produkttypen innerhalb der Kategorie oder einige häufig gestellte Fragen sein. Dieser Inhalt macht Ihre Kategorieseite für Google „dicker“ als Konkurrenten, die nur eine Produktliste haben.

Was die URLs angeht, halten Sie sie sauber und gut strukturiert:

/herren-sportschuhe/              ← Hauptkategorieseite
/herren-sportschuhe/nike/         ← Unterkategorie nach Marke
/herren-sportschuhe/laeufe/     ← Unterkategorie nach Verwendungszweck

Kurz, mit Keywords, mit Bindestrichen, ohne verwirrende Parameter wie ?category=123&sort=price.

3. Produktseite – Wo der Kunde sich für Kauf oder Abbruch entscheidet

Die Produktseite ist der Endpunkt für alles. Kunden kommen hierher, um auf „Jetzt kaufen“ zu klicken oder die Seite zu verlassen. Und für SEO ist dies auch die Seite mit dem größten Potenzial – denn jedes Produkt kann ein eigenes Long-Tail-Keyword anvisieren.

Anstatt nur „Nike Schuhe“ anzuvisieren, kann die Produktseite „Nike Air Max 90 Herren Schuhe weiß Größe 42“ anvisieren. Spezifischer, weniger wettbewerbsintensiv und Suchanfragen, die so spezifisch sind, sind oft viel kaufbereiter.

Der Produktname ist die H1-Überschrift und muss das Keyword enthalten – z. B. „Nike Air Max 90 Herren Schuhe – Weiß, Original“. Benennen Sie sie nicht mit internen Codes wie „PROD-NK-090-W“.

Bilder benötigen mindestens 3-5 Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln, und jedes Bild muss einen aussagekräftigen Alt-Text haben – nicht „image1.jpg“, sondern „Nike Air Max 90 Herren Schuhe weiß – Seitenansicht“. Alt-Texte helfen Google, das Bild zu verstehen, und helfen Ihnen auch, in Google Bilder zu erscheinen.

Das Wichtigste auf der Produktseite ist jedoch, dass die Produktbeschreibung individuell geschrieben sein muss. Das ist der häufigste Fehler – Verkäufer kopieren die Beschreibung des Lieferanten, identisch mit 50 anderen Websites, die dasselbe Produkt verkaufen. Google betrachtet dies als Duplicate Content und hat keinen Grund, Sie höher zu ranken.

Eine gute Beschreibung (mindestens 300 Wörter) sollte beinhalten: hervorstechende Merkmale, für wen das Produkt geeignet ist, Gebrauchs- oder Pflegehinweise und, wenn möglich, einen kurzen Vergleich mit ähnlichen Produkten. Schreiben Sie, als würden Sie einen Freund beraten, nicht als würden Sie ein Datenblatt kopieren und einfügen.

Technische Daten sollten in einer Tabelle zur besseren Lesbarkeit dargestellt werden – Material, Herkunft, Abmessungen, Gewicht. Eine übersichtliche Tabelle hilft sowohl Kunden als auch Google, Informationen schnell zu erfassen.

Wenn Sie Kundenbewertungen haben, nutzen Sie diese voll aus. Echte Bewertungen sind ein starkes Signal für Google, und wenn Sie das richtige Schema Product + AggregateRating verwenden, erhalten Sie goldene Sterne direkt in den Suchergebnissen angezeigt – eine deutliche Steigerung der Klickrate im Vergleich zu Ergebnissen ohne Sterne.

Vergessen Sie am Ende der Produktseite nicht den Abschnitt „Das könnte Ihnen auch gefallen“ oder „Produkte aus derselben Kategorie“. Neben der Möglichkeit, dass Kunden mehr entdecken, schafft dies natürliche interne Links zwischen den Produktseiten – ein wichtiges SEO-Signal.

Hier ist ein Beispiel für Schema Markup für eine Produktseite, damit Google die Informationen richtig versteht und Rich Snippets anzeigt:

{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "Product",
  "name": "Nike Air Max 90 Herren Schuhe Weiß",
  "image": "https://example.com/images/nike-air-max-90.webp",
  "description": "Nike Air Max 90 Herren Schuhe Original...",
  "brand": { "@type": "Brand", "name": "Nike" },
  "offers": {
    "@type": "Offer",
    "price": "2890000",
    "priceCurrency": "VND",
    "availability": "https://schema.org/InStock"
  },
  "aggregateRating": {
    "@type": "AggregateRating",
    "ratingValue": "4.7",
    "reviewCount": "128"
  }
}
Produktseite

4. Richtlinien-Seiten – Klein, aber mit großer Wirkung

Viele Verkäufer denken, Richtlinien-Seiten seien nur „für die Optik“. Ein paar Zeilen zum Umtausch, ein Sicherheitstext von einer anderen Website kopiert, fertig. Aber Google sieht das anders.

Google bewertet Websites nach den Kriterien E-E-A-T – Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness. Vereinfacht gesagt: Sind Sie vertrauenswürdig? Eine E-Commerce-Website, die keine klaren Umtauschrichtlinien hat und keine Sicherheitsgarantien gibt, wird von Google als „nicht vertrauenswürdig“ eingestuft.

Darüber hinaus geben klare Richtlinien den Kunden Sicherheit beim Kauf – sie reduzieren die Absprungrate, da Kunden die Antworten auf ihrer Website finden, anstatt Fragen per Nachricht zu stellen und auf eine Antwort zu warten.

Sie benötigen mindestens 4 Richtlinien-Seiten:

Umtausch und Rückerstattung – Geben Sie klar an, innerhalb wie vieler Tage, welche Produkte umgetauscht werden können, wer die Versandkosten im Falle eines Umtauschs trägt und wie der schrittweise Prozess abläuft. Je detaillierter, desto besser.

Versand – Wie lange dauert die Lieferung innerhalb der Stadt, in andere Provinzen, wie hoch sind die Versandkosten, ab welchem Bestellwert ist der Versand kostenlos. Kunden wollen das immer wissen, bevor sie kaufen.

Datenschutz – Welche Daten sammeln Sie, wofür verwenden Sie sie, geben Sie sie an Dritte weiter? Diese Seite klingt „langweilig“, ist aber eine zwingende Voraussetzung, wenn Sie Google Ads schalten oder Google Analytics verwenden.

Nutzungsbedingungen – Allgemeine Regeln für den Einkauf auf der Website, Verantwortlichkeiten beider Parteien.

Schreiben Sie klare Titel für jede Seite – „Umtauschrichtlinien – [Name des Shops]“ anstatt nur „Richtlinien“. Verwenden Sie H2/H3-Überschriften, um Abschnitte zu unterteilen, schreiben Sie in verständlicher Sprache und vermeiden Sie zu komplexe juristische Fachbegriffe. Und das Wichtigste: Verlinken Sie alle Richtlinien-Seiten aus dem Footer – damit sie auf jeder Seite der Website erscheinen.

Richtlinien-Seite

5. FAQ-Seite – Die Chance, „Position 0“ bei Google zu besetzen

Eine FAQ-Seite scheint einfach – nur ein paar Fragen und Antworten. Aber sie ist eine der effektivsten Möglichkeiten, an Position 0 bei Google zu erscheinen, also im Featured Snippet – dem hervorgehobenen Antwortbereich ganz oben in den Suchergebnissen.

Wenn Kunden eine Frage bei Google eingeben, möchte Google eine direkte Antwort geben. Wenn Ihre Website eine klare, gut formatierte Antwort hat, „zitiert“ Google diesen Inhalt am Anfang der Suchergebnisse. Sie müssen nicht die Nummer 1 sein – Sie stehen sogar über der Nummer 1.

Woher bekommen Sie die Fragen? Am einfachsten: Öffnen Sie Ihre Chat-Nachrichten, Messenger, Facebook-Nachrichten – die Fragen, die Kunden immer wieder stellen, sind die besten FAQ-Inhalte. „Bieten Sie Nachnahme an?“, „Wie lange dauert die Lieferung?“, „Welche Größe passt mir?“. Geben Sie außerdem Ihr Branchen-Keyword bei Google ein und schauen Sie unter „Nutzer fragen auch“ – das ist ein kostenloser Fragenpool, den Google Ihnen zur Verfügung stellt.

Halten Sie die Antworten kurz und prägnant – etwa 40-60 Wörter pro Antwort. Kurz genug, damit Google sie als Snippet auswählt, lang genug, damit Kunden zufrieden sind.

Es ist ratsam, FAQs in klare Gruppen zu unterteilen: Fragen zu Produkten, Bestellungen, Versand, Umtausch, Zahlung. Jede Gruppe enthält 3–5 Fragen. Diese Organisation hilft Kunden, schnell zu finden, was sie suchen, und Google versteht die Struktur besser.

Wenn Sie möchten, dass die FAQs schön in Google angezeigt werden (als Dropdown-Menü direkt in den Suchergebnissen), fügen Sie FAQ Schema Markup hinzu – ein JSON-LD-Fragment, das kennzeichnet, was eine Frage und was eine Antwort ist.

Wo Sie FAQs platzieren sollten: Sie sollten beide Methoden anwenden: eine allgemeine FAQ-Seite (/faq), die alle Fragen enthält, und fügen Sie 3–5 direkt relevante Fragen am Ende jeder Produkt- oder Kategorieseite hinzu. Letztere Methode ist besonders gut, da sie zusätzlichen einzigartigen Inhalt für jede Seite generiert – und Google mag das sehr.

6. Blog – Die Traffic-Maschine, die Verkäufer oft übersehen

Wenn Ihre Website nur Produkt- und Kategorieseiten hat, können Sie nur Kauf-Keywords anvisieren – „Nike Schuhe kaufen“, „günstige Sportschuhe“. Aber ein Großteil der Google-Suchen bezieht sich auf informative Inhalte – Menschen suchen nach Informationen, Vergleichen, Anleitungen, bevor sie kaufen.

„Welche Laufschuhe sind gut für Anfänger?“, „Wie wähle ich die richtige Nike-Schuhgröße?“, „Nike Air Max 90 vs. Adidas Ultraboost – welches Paar soll ich kaufen?“ – das sind alles Suchanfragen, die eine Produktseite nicht beantworten kann, aber ein Blog schon.

Ein Blog hilft Ihnen bei drei wichtigen Dingen. Erstens zieht er Kunden in der Recherchephase an – sie sind noch nicht kaufbereit, aber sie lernen Sie kennen, und wenn sie bereit sind, sind Sie die erste Wahl. Zweitens baut er thematische Autorität auf – Google schätzt Websites mit vielen hochwertigen Inhalten zu einem Thema, und je mehr Beiträge mit der Branche zu tun haben, desto mehr wird die Website als „Experte“ angesehen. Drittens ist jeder Blogbeitrag eine Gelegenheit, interne Links zu Produkt- und Kategorieseiten zu erstellen – das stärkt die SEO für diese Verkaufsseiten.

Was ist relevant zu schreiben? Hier sind einige der effektivsten Arten von Beiträgen für eine E-Commerce-Website:

  • Kaufleitfaden – „So wählen Sie die richtigen Laufschuhe“. Dies ist eine Art von Beitrag, der auf informative Keywords mit hohem Suchvolumen abzielt und Kunden direkt zur Kategorie leitet.
  • Produktvergleiche – „Nike Air Max 90 vs. Adidas Ultraboost – Welches Paar soll man kaufen?“. Zielt auf kommerzielle Recherchen ab, mit hoher Konversionsrate.
  • Produktbewertungen – „Bewertung der Nike Air Max 90 Schuhe nach 3 Monaten Nutzung“. Schafft E-E-A-T-Inhalte und zielt auf Long-Tail-Keywords ab.
  • Branchen-Trends – „Die Top 10 der beliebtesten Sportschuhmodelle 2025“. Zieht saisonalen Traffic an.
  • Gebrauchsanleitungen – „So reinigen Sie weiße Schuhe, damit sie nicht vergilben“. Hohes Suchvolumen, einfach zu schreiben, einfach zu lesen.

Jeder Beitrag sollte auf 1 Haupt-Keyword abzielen, die Überschrift sollte das Keyword enthalten und nicht länger als 60 Zeichen sein, der Inhalt sollte mit H2/H3-Überschriften klar gegliedert sein, kurze Absätze von 3-4 Sätzen. Ein Leitfaden sollte mindestens 1.000 Wörter lang sein, ein Vergleich mindestens 1.500 Wörter.

Das Wichtigste: Jeder Blogbeitrag muss interne Links zu relevanten Produkt- oder Kategorieseiten enthalten. Schreiben Sie darüber, wie man Laufschuhe auswählt? Verlinken Sie zur Kategorie Laufschuhe. Bewerten Sie Air Max 90? Verlinken Sie zur Produktseite Air Max 90. So leitet der Blog Traffic auf die Verkaufsseite.

Und vergessen Sie nicht, alte Beiträge alle 3-6 Monate zu aktualisieren – Google bevorzugt frische Inhalte. Ein gut geschriebener Blogbeitrag vom letzten Jahr, der mit ein paar Details aktualisiert wurde, kann schneller wieder in die Top-Rankings aufsteigen als ein neuer Beitrag.

Blog-URLs sollten ebenfalls sauber sein: /blog/wie-man-laufschuhe-auswaehlt/ und nicht /blog/post-123 oder /blog?id=456.

FAQ-Seite

7. Kontaktseite – Einfach, aber unverzichtbar

Die Kontaktseite ist wahrscheinlich die am wenigsten investierte Seite auf einer E-Commerce-Website. Aber für Google ist eine Website ohne klare Kontaktinformationen ein Zeichen mangelnder Seriosität. Besonders wenn Sie in lokalen Suchergebnissen erscheinen möchten, ist die Kontaktseite praktisch ein Muss.

Die wichtigsten Informationen auf dieser Seite sind NAP – Name (Name des Geschäfts), Address (Adresse), Phone (Telefonnummer). Das klingt einfach, aber es gibt eine Regel, die viele nicht kennen: Die NAP-Informationen müssen auf der gesamten Website, im Google Business Profile, auf Facebook und auf allen anderen Plattformen, auf denen Sie registriert sind, absolut konsistent sein. Wenn Sie hier „123 Nguyen Hue, Q.1“ schreiben, aber woanders „123 Nguyen Hue, Quan 1“ – ein einziger Buchstabe Unterschied kann die lokale SEO beeinflussen.

Das Kontaktformular sollte so einfach wie möglich sein – Name, E-Mail oder Telefonnummer und Nachricht. Drei Felder reichen aus. Verlangen Sie von Kunden nicht, 10 Felder auszufüllen – sie werden schneller weg sein, als Sie denken.

Wenn Sie ein physisches Geschäft haben, binden Sie Google Maps auf der Seite ein. Dies ist ein starkes lokales SEO-Signal. Fügen Sie die Öffnungszeiten, Links zu Facebook, Zalo, Instagram hinzu – Kanäle, über die Kunden Sie zusätzlich kontaktieren können.

Und wenn Sie möchten, dass Google Ihr Unternehmen besser versteht, fügen Sie LocalBusiness-Schema Markup hinzu – ein JSON-LD-Fragment, das den Namen, die Adresse, die Telefonnummer und die Öffnungszeiten enthält. Diese Informationen helfen Google, Ihr Unternehmen in den Suchergebnissen ansprechender darzustellen.

Kontaktseite

Verbinden Sie die Seiten miteinander

Es reicht nicht aus, alle 7 Arten von Seiten zu haben – Sie müssen sie zu einem System verbinden. Interne Links sind die Art und Weise, wie Sie Google sagen: „Diese Seiten sind miteinander verwandt, und das ist die wichtigste Seite.“

Einfache Regel: Die Startseite verlinkt auf die Hauptkategorien, empfohlene Produkte und die neuesten Blogbeiträge – um Autorität nach unten zu verteilen. Kategorieseiten verlinken auf die Produkte darin und Unterkategorien – schaffen Sie eine klare Struktur. Produktseiten verlinken auf ähnliche Produkte, auf die übergeordnete Kategorie und auf relevante Blogbeiträge – das fördert Cross-Selling und ist gut für SEO.

Blogs sind der effektivste Ort, um interne Links zu erstellen. Jeder Beitrag kann natürlich auf das erwähnte Produkt, relevante Kategorien oder andere Blogbeiträge verlinken. So wird Traffic von informativen Inhalten auf die Verkaufsseiten geleitet.

FAQs verlinken zu detaillierten Richtlinien-Seiten und den angesprochenen Produkten. Und die Richtlinien-Seiten sollten aus dem Footer verlinkt werden – auf jeder Seite sichtbar, als vertrauenswürdige Grundlage für die gesamte Website.

Denken Sie nicht, dass interne Links eine komplexe Technik sind. Denken Sie einfach: Wenn Sie eine andere Seite erwähnen, verlinken Sie dorthin. Natürlich, logisch und für den Leser nützlich – das ist ein guter interner Link.

Wo also anfangen?

Wenn Sie eine neue Website aufbauen oder Ihre bestehende verbessern möchten, versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu tun.

Beginnen Sie mit den drei Kernseiten: Startseite, Kategorieseite und Produktseite. Ohne diese drei Seiten gibt es nichts zu verkaufen und nichts für Google zum Indexieren. Das hat oberste Priorität.

Als Nächstes nehmen Sie sich 1-2 Stunden Zeit, um die Richtlinien-Seiten zu schreiben. Umtausch, Versand, Datenschutz – einmal schreiben, immer verwenden und sofort Vertrauen schaffen.

Die Kontaktseite dauert etwa 30 Minuten, aber ohne sie wirkt die Website unprofessionell – sowohl für Kunden als auch für Google.

Dann die FAQ-Seite – beginnen Sie mit den 10-15 häufigsten Fragen und ergänzen Sie sie nach und nach.

Zuletzt der Blog – starten Sie mit 1 Beitrag pro Woche, priorisieren Sie Kaufleitfäden und Produktvergleiche. Nach 2-3 Monaten werden Sie beginnen, organischen Traffic zu sehen.

Versuchen Sie nicht, von Anfang an perfekt zu sein. Eine Website mit allen 7 Arten von Seiten zu 70 % ist viel besser als eine Website mit nur 2 Seiten zu 100 %. Haben Sie zuerst die Struktur, dann optimieren Sie schrittweise.

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